Diagnose
Krankheitszeichen sind oft nicht eindeutig
Da eindeutige Warnzeichen fehlen, ist eine Früherkennung nicht möglich. Manchmal findet sich zufällig ein Hinweis auf die Erkrankung - bei einer Blutuntersuchung, die aus einem anderen Grund vorgenommen wird.
Zeichen einer Erkrankung können sein: geschwollene Lymphknoten, nächtliche Schweißausbrüche, ein ungewollter Gewichtsverlust von mehr als 10 Prozent des Körpergewichts in 6 Monaten, Fieber, für das sich keine Ursache finden lässt, ständige Müdigkeit, Lymphknotenschwellungen sowie Schmerzen. In späteren Krankheitsphasen kann es beispielsweise durch Tochtergeschwulste (Metastasen) zu einer Schwellung der betroffenen Organe kommen, z. B. einer großen Milz, außerdem zu Bauchschmerzen oder Knochenschmerzen.
Lymphome können auch als einzelne Gewebswucherungen (Tumoren) erscheinen, z. B. in Magen, Knochen oder Haut. Im Blut finden sich bei Blut- oder Lymphkrebs nur wenige funktionstüchtige Blutzellen. Die Anzahl geschädigter Blutzellen kann enorm hoch sein. Je nachdem, welche Blutzellen geschädigt sind, kann es zu Blutungen, Blutarmut oder einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionskrankheiten kommen.
Welches Stadium liegt vor?
Es ist wichtig, genau zu bestimmen, wie weit die Krebserkrankung sich ausgebreitet hat, denn daran orientiert sich die Behandlung.
Viele Bild gebende Verfahren
Die körperliche Untersuchung wird durch Laboruntersuchungen (beispielsweise des Blutes, der Leber- oder Nierenwerte) ergänzt. Um zu sehen, welche Organe betroffen sind, kann der Arzt beispielsweise die Computertomographie, Kernspintomographie oder Szintigraphie einsetzen. Gewebeproben können aus auffälligen Lymphknoten oder aus dem Knochenmark der Beckenschaufel entnommen und weiter untersucht werden. Mikroskopische, immunologische und molekularbiologische Methoden tragen zur Feststellung und Einteilung der Krankheit bei.
Eine spezielle Untersuchung zur Früherkennung gibt es nicht.


