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Antiemese-Online - Fokus Krebs - Brustkrebs - Behandlung

Behandlung

Operation und Bestrahlung

 

Zunächst wird fast immer das befallene Brustgewebe operativ entfernt. Hat sich die Erkrankung noch nicht weiter ausgebreitet, kann oft ein großer Teil der Brust erhalten werden. Konnte die Brust nicht erhalten werden, gibt es mehrere Möglichkeiten, die Brust nach der Operation wieder aufzubauen.

 

Durch eine zusätzliche Bestrahlung der befallenen Brust sollen eventuell noch vorhandene Krebszellen im Bereich der Brust oder der nahe gelegenen Lymphknoten abgetötet werden.

 

Chemotherapie (Behandlung mit Zytostatika)

 

Die Hormon- und/oder Chemotherapie unterstützt nach der Operation den Körper bei der Vernichtung von kleinen Krebszellnestern, die sich noch irgendwo im Körper befinden, auch ohne nachweisbar zu sein.

 

Bei erhöhtem Risiko für einen Rückfall oder eine Ausbreitung der Geschwulst (=Tumor) im Körper – beispielsweise bei befallenen Lymphknoten in der Achselhöhle oder bei einem Knoten größer als 1 cm – wird die Behandlung mit Zytostatika als notwendig erachtet. Hat der Tumor Rezeptoren (Bindungsstellen) für Hormone, sollte zusätzlich eine Hormontherapie verabreicht werden.

 

Zytostatika sind Zellgifte: Sie schädigen vor allem Zellen, die sich schnell teilen, wie das bei Krebszellen der Fall ist. Nebenwirkungen betreffen daher auch gesunde Körperzellen, die sich schnell teilen, z. B. Blutzellen, Zellen des Verdauungstraktes, der Eierstöcke und der Haarwurzeln. So kann es zu Haarausfall, Übelkeit und Erbrechen, Fieber und Infektionen, Durchfall, Haut- und Schleimhautreizungen oder Blutungen kommen.

 

Die Medikamente werden einzeln oder in Kombination nach einem festen Schema in festen Zeitabständen verabreicht, meist als Infusion oder Injektion, manchmal auch als Tabletten. Diese Zytostatika führen unterschiedlich häufig zu Übelkeit und Erbrechen. Mehr ...

 

Beim fortgeschrittenen Brustkrebs: Zeit gewinnen

 

Beim fortgeschrittenen Brustkrebs durch einen Rückfall oder Krebsabsiedelungen (Metastasen) in andere Organe steht zunächst die Operation im Vordergrund. Bei Tumoren, die Hormonrezeptoren tragen, macht eine Hormontherapie Sinn, also die Blockade des Hormoneinflusses auf die Vermehrung der Krebszellen. Diese Behandlung oder eine zusätzliche Chemotherapie kann die Zeit ohne Beschwerden verlängern.

 

Bilden die Krebszellen der Patientin einen bestimmten Eiweißstoff im Übermaß, kann dieser mit Hilfe des Antikörpers Trastuzumab neutralisiert werden.

 

Wichtig: eine gute Nachsorge

 

Tochtergeschwulste – Metastasen – oder die Beschwerden, die sie verursachen, können teilweise gut behandelt werden: Beispielsweise mit Bisphosphonaten bei Knochenmetastasen oder auch mit Strahlenbehandlung oder einer Operation.

 

Eine gute Nachsorge sorgt dafür, dass ein Wiederauftreten des Tumors frühzeitig erkannt wird und damit eine möglichst rasche Behandlung möglich wird. Begleit- und Folgeerkrankungen der Krebserkrankung können so ebenfalls erfasst und behandelt werden.