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Antiemese-Online - Fokus Krebs - Brustkrebs - Diagnose

Diagnose

In frühen Stadien keine Beschwerden

 

Da Brustkrebs meist keine typischen Beschwerden oder Schmerzen verursacht, zumindest nicht in seinen Frühstadien, sind für die Früherkennung regelmäßige Untersuchungen wichtig. Hierzu gehört die Tastuntersuchung der Brust, die Röntgenuntersuchung- also die Mammographie – und in der Regel auch die Ultraschalluntersuchung der Brust. Ein Hinweis auf Brustkrebs ergibt sich vor allem durch einen tastbaren Knoten in der Brust und/oder einen verdächtigen Befund in der Mammographie. Die Tastuntersuchung können Frauen erlernen.

 

Weitere Bild gebende Untersuchungen bei einem zweifelhaften Befund

 

Bei unklaren Befunden können die Magnet-Resonanz-Tomographie oder eine Röntgenkontrastuntersuchung der Milchgänge weitere Informationen liefern. Ob ein Tumor Krebs ist, kann eindeutig meist nur nach Entnahme von Gewebeproben – eventuell computergesteuert – durch die Untersuchung unter dem Mikroskop festgestellt werden.

 

Welches Krankheitsstadium liegt vor?

 

Für die Behandlung ist es wichtig, herauszufinden, ob sich die Krebszellen bereits im Körper ausgebreitet haben, ob also Metastasen entstanden sind, und wo sich diese befinden. Dies kann man mit Hilfe von Untersuchungsverfahren wie Computertomographie, Skelett-Szintigraphie oder Röntgenaufnahmen erkennen.

 

Früherkennung ernst nehmen

 

Wird Brustkrebs früh erkannt, bestehen gute Heilungschancen. Treten Knoten oder Verhärtungen in der Brust oder Achselhöhle auf, ist eine Brust oder Brustwarze länger gerötet oder werden Hauteinziehungen oder Absonderungen aus der Brustwarze beobachtet, sollte dringend ein Frauenarzt aufgesucht werden. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren sollten routinemäßig alle 2 Jahre eine Mammographie durchführen lassen.