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Antiemese-Online - Fokus Krebs - Dickdarmkrebs - Behandlung

Behandlung

Behandlung der Wahl: Die Operation

 

Die Behandlung hängt davon ab, wie weit die Geschwulst (Tumor) sich ausgebreitet hat. In einigen Fällen lassen sich kleine Krebswucherungen (beispielsweise erkrankte Polypen) im Rahmen einer Darmspiegelung entfernen.

 

Beschränkt sich der Krebs auf einen kleinen Teil des Darms, genügt es, diesen Darmabschnitt zu entfernen. In fortgeschrittenen Stadien werden der Tumor und vom Krebs befallenes Gewebe in der Umgebung des Darms wie Lymphknoten oder Teile der Leber – soweit möglich – entfernt. Falls nötig, schafft der Chirurg operativ eine Umgehung des erkrankten Darmabschnitts, damit der Darm weiterhin für die Nahrung bzw. den Stuhlgang durchgängig bleibt. Manchmal wird vorübergehend oder auch dauerhaft ein künstlicher Darmausgang (Stoma) notwendig.

 

Auch wenn durch den Eingriff zunächst der vollständige betroffene Teil des Darmes entfernt wurde, kommt es bei etwa der Hälfte der Patienten zu einer Ausbreitung der Erkrankung.

 

Chemotherapie erreicht Krebszellen im gesamten Körper

 

Hat der Krebs sich bereits ausgebreitet, werden Krebsmedikamente eingesetzt. Sie verteilen sich über das Blut im Körper und können so auch Bereiche außerhalb des Darmes erreichen. Schreitet der Tumor schnell voran, ist er groß oder befindet sich der Patient in einem schlechten Zustand, werden meist mehrere Medikamente kombiniert.

 

Beim Dickdarmkrebs sind folgende Chemotherapien (d. h. Medikamente) üblich: Folinsäure, 5-Fluorouracil, Oxaliplatin, Capecitabin, alleine oder in Kombinationen. Bevacizumab, Cetuximab und Irinotecan sind Medikamente, die vor allem in Studien gegeben werden. Diese Substanzen lösen in verschiedenem Ausmaß Erbrechen aus.
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Zytostatika sind Zellgifte: Sie schädigen vor allem Zellen, die sich schnell teilen, wie das bei Krebszellen der Fall ist. Nebenwirkungen betreffen daher auch gesunde Körperzellen, die sich schnell teilen, z. B. Blutzellen, Zellen des Verdauungstraktes, der Eierstöcke und der Haarwurzeln. So kann es zu Haarausfall, Übelkeit und Erbrechen, Fieber und Infektionen, Durchfall, Haut- und Schleimhautreizungen oder Blutungen kommen.

 

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

 

Lässt sich der Tumor nicht vollständig entfernen, kann man versuchen, ihn mit Laser- oder Elektrotherapie zu behandeln. Eine Bestrahlung kann zur Behandlung von Metastasen und zur Linderung von Beschwerden eingesetzt werden. Auch eine zusätzliche Behandlung mit Antikörpern ist möglich.

 

Wichtig: Eine gute Nachsorge

 

Eine gute Nachsorge sorgt dafür, dass ein Wiederauftreten des Tumors frühzeitig erkannt wird und damit eine rasche Behandlung möglich wird. Begleit- und Folgeerkrankungen der Krebserkrankung können so ebenfalls erfasst und behandelt werden. Wichtig sind die körperliche Untersuchung, Darmspiegelungen und einige Blutuntersuchungen, beispielsweise zur Erfassung von Tumormarkern, das sind Blutwerte, die Hinweise auf den Verlauf der Erkrankung geben.