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Antiemese-Online - Fokus Krebs - Dickdarmkrebs - Diagnose

Diagnose

Keine eindeutigen frühen Zeichen

 

Leider macht sich Dickdarmkrebs anfangs nicht oder nicht durch eindeutige Beschwerden bemerkbar. Treten Verstopfung und Durchfall im Wechsel auf, ändert sich die Häufigkeit der Stuhlentleerung oder wird mit dem Stuhl Blut ausgeschieden, kann dies ein Zeichen für Dickdarmkrebs sein. Unsichtbare Blutbeimengungen sind mit Hilfe eines chemischen Tests auf verstecktes Blut (z. B. Hämoccult) nachweisbar.

 

Beschwerden im Krankheitsverlauf

 

Im Verlauf der Erkrankung kann es zu Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme und Blutarmut kommen. Vor allem große Geschwulste können Schmerzen verursachen.

 

Tastuntersuchung und Darmspiegelung

 

Um Dickdarmkrebs zu erkennen, untersucht der Arzt zunächst mit seinem Finger den Mastdarm nach Knoten ab.

 

Mit Hilfe einer Darmspiegelung können die Teile des Darms beurteilt werden, die durch die Tastuntersuchung nicht erreicht wurden. Dabei wird ein Schlauch mit einer Lichtquelle in den Darm eingeführt. Verdächtige Bezirke schneidet der Arzt aus, um sie später unter dem Mikroskop auf Krebszellen zu untersuchen. Er kann während der Darmspiegelung Krebs-Vorstufen, wie beispielsweise Polypen, auch vollständig entfernen.

 

Welches Stadium liegt vor?

 

Für die Behandlung ist es wichtig, herauszufinden, in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet. Ist nur die Innenwand des Dickdarms betroffen? Hat die Erkrankung alle Schichten der Darmwand befallen? Sind Krebszellen in die Lymphknoten eingedrungen? Haben die Krebszellen benachbarte Organe erreicht? Häufig kommt es beispielsweise zu einer Absiedelung in die Leber.

 

Wenn der Darm über einen Bauchschnitt operiert wird, kann der Arzt bei der Operation feststellen, wie weit der Krebs sich in der näheren Umgebung des Darmes ausgebreitet hat. Weitere Hinweise zum Stadium der Ausbreitung und zu Fernabsiedelungen (Metastasen) geben Ultraschalluntersuchung, Computertomographie, Röntgenaufnahmen der Lunge und des Bauches und Blutwerte. Wichtig ist beispielsweise das Carzinoembryonale Antigen (CEA) im Blut, ein so genannter Tumormarker, der Hinweise auf den Verlauf der Krankheit geben kann. Eine Röntgenuntersuchung, eventuell mit Kontrastmittel, kann bei der Stadieneinteilung helfen oder dazu dienen, einen wiedergekehrten Krebs zu entdecken.

 

Früherkennung ist wichtig

 

Da es keine typischen frühen Zeichen der Erkrankung gibt, sind Früherkennungs-Untersuchungen umso wichtiger. Für Männer und Frauen über 50 werden eine Tastuntersuchung, eine Darmspiegelung und die Stuhl-Untersuchung auf verstecktes Blut empfohlen. Auch Patienten, die besonders gefährdet sind, sollten sich einer Darmspiegelung unterziehen. Denn wie gut Dickdarmkrebs behandelt werden kann und ob es Aussicht auf Heilung gibt, hängt entscheidend davon ab, wie weit der Krebs sich schon ausgebreitet hat.