Erbrechen
Zusätzliche Faktoren können bei Dickdarmkrebs die Neigung zum Chemotherapie-bedingten Erbrechen verstärken. Wenn es beispielsweise durch Absiedelungen zu einer Leberschwellung kommt oder die Durchgängigkeit des Darms durch einen teilweisen oder vollständigen Darmverschluss unterbrochen wird, kann dies ebenfalls zu Erbrechen führen.
Von den bei Dickdarmkrebs üblicherweise verabreichten Zytostatika-Kombinationen lösen folgende besonders häufig Erbrechen aus: Das FOLFOX-Schema mit Folinsäure, 5-Fluorouracil und Oxaliplatin und das FolFiri-Schema mit Folinsäure, 5-Fluorouracil und Irinotecan.
Risiko für Chemotherapie-bedingtes Erbrechen bei Zytostatika gegen Dickdarmkrebs
| Stufe | Häufigkeit des Erbrechens [%] | Substanzen | Kombinationen |
| 5 | > 90 | - | |
| 4 | 60 - 90 | - | AIO: Folinsäure, 5-Fluorouracil FolFiri: Folinsäure, 5-Fluorouracil, Irinotecan FolFox: Folinsäure, 5-Fluorouracil, Oxaliplatin |
| 3 | 30 - 60 | Fluorouracil > 1000 mg/m2 Irinotecan Oxaliplatin > 75 mg/m2 |
|
| 2 | 10 - 30 | Capecitabin Cetuximab Fluorouracil < 1000 mg/m2 |
|
| 1 | < 10 | Bevacizumab |
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Letzte Aktualisierung: 3. Februar 2012
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