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Antiemese-Online - Fokus Krebs - Dickdarmkrebs - Was ist das?

Was ist Dickdarmkrebs?

Eine der häufigsten Krebserkrankungen

 

Dickdarmkrebs ist bei Männern die zweithäufigste, bei Frauen die dritthäufigste Krebserkrankung. Die Häufigkeit der Erkrankung nimmt zu.

 

Der Dickdarm ist mit ca. 1,5 m Länge der letzte Abschnitt des Verdauungssystems. Er hat die Aufgabe, Wasser und Mineralien aus dem Darminhalt aufzunehmen und den unbrauchbaren Rest als Stuhl zu speichern und aus dem Körper zu transportieren.

 

Genetische und andere Ursachen

 

Die Entstehung des Dickdarmkrebs ist ein komplizierter Vorgang, der noch nicht vollständig entschlüsselt ist. Für seine Entstehung sind vor allem Fehler im Erbmaterial der Zellen bedeutsam, die eine unkontrollierte Teilung der Zellen auslösen. Aus einer einzigen veränderten Zelle wächst eine Geschwulst heran, es kommt zu einem aggressiven Wachstum. Der Tumor schafft sich eine eigene Blutversorgung, um seinen großen Nährstoffbedarf zu decken. Die Zellen breiten sich zunächst in der Dickdarmwand aus. Schließlich kann es zu Absiedelungen (Metastasen) im Körper kommen. Auch Einflüsse aus der Umwelt können zum Krebsrisiko beitragen.

 

Folgende Risikofaktoren sind bekannt:

 

  • Ein Verwandter 1. Grades ist erkrankt.
  • Eine familiäre Neigung zu zahlreichen Polypen (kleine gutartige Wucherungen der Darmschleimhaut) liegt vor. Dickdarmkrebs entsteht meist aus Darmpolypen.
  • Andere Erkrankungen des Darms, z. B. mit Entzündungen, z. B. Colitis ulcerosa, liegen vor.
  • Ernährungsfaktoren wie z. B. ballaststoffarme, fettreiche Kost können das Risiko erhöhen.
  • Chemikalien wie Asbest fördern Darmkrebs.
  • Übergewicht und Bewegungsarmut erhöhen das Risiko.
  • Ein langjähriger Alkohol- und Nikotinkonsum trägt zur Entstehung von Dickdarmkrebs bei.