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Patienteninformationen - Behandlung und Nachsorge - Nebenwirkungen einer OP oder Strahlentherapie

Nebenwirkungen einer OP oder Strahlentherapie

Eine Krebsbehandlung hat zum Ziel, Krebszellen zu entfernen, zu schädigen oder abzutöten. Nebenwirkungen entstehen dadurch, dass dabei mehr oder weniger auch gesundes Gewebe in Mitleidenschaft gezogen wird.


Durch moderne Therapiemöglichkeiten lassen sich heutzutage viele Nebenwirkungen vermeiden. Auftretende Nebenwirkungen können meist gut behandelt werden und bereiten den Patienten oft geringe Probleme.


Operation


Chirurgische Eingriffe bei Krebserkrankungen werden heute so umfangreich wie nötig, aber so schonend wie möglich durchgeführt. Mit modernen Operationstechniken und Narkoseverfahren sind mittlerweile sehr viel schonendere Operationen als noch vor Jahren möglich: Komplikationen werden immer seltener zu. Dennoch ist eine Operation immer mit gewissen Risiken verbunden.


Die häufigsten Probleme während und nach einer Operation sind Schmerzen und Wundinfektionen, die sich aber mit Medikamenten gut bekämpfen lassen. Schwere Komplikationen sind selten, können aber ernsthafte Folgen haben. Dazu zählen z. B. Blutungen, Verletzungen, allergische Reaktionen, Thrombosen, Embolien, Funktionsstörungen wichtiger Organe und schwere Infektionen wie eine Lungenentzündung.


Strahlentherapie


Bestrahlungen werden meist gut vertragen. Gelegentlich kann es – abhängig von der Strahlendosis - zu Nebenwirkungen kommen. Manche Patienten klagen zu Beginn einer Strahlentherapie über einen so genannten "Strahlenkater": Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Erbrechen oder Kopfschmerzen.

 

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Häufig treten Nebenwirkungen im Bereich des bestrahlten Körperteils auf. Besonders am Anfang der Bestrahlung kann sich die Haut in dem betroffenen Gebiet röten und die oberste Schicht kann sich ablösen. Spätschäden wie Narben sind dank moderner Bestrahlungstechniken viel seltener geworden.


Vor allem gesunde Zellen, die sich schnell teilen, wie die der Schleimhäute, werden durch die Bestrahlung häufig mit geschädigt. Im bestrahlten Gebiet kann es zu schmerzhaften Entzündungen kommen. Besonders unangenehm können Entzündungen im Mund sein, wenn der Kopf oder der Nacken bestrahlt wird. Wird gesundes Gewebe durch die Strahlentherapie geschädigt, erholt es sich meist von selbst wieder. In seltenen Fällen und bei der Bestrahlung bestimmter Organe, z. B. der Lunge, kann es vernarben.


Um Nebenwirkungen vorzubeugen, können vor und während der Strahlentherapie einige Vorbeugungsmaßnahmen getroffen werden, z. B. mit Medikamenten, durch viel Ruhe und Entspannung, eine gute Hautpflege oder eine intensive Zahn- und Mundpflege.

 

Entspannungstechniken

 

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