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Patienteninformationen - Glossar

Glossar

A
Abdomen, abdominal Bauch, den Bauch betreffend, zum Bauch gehörend.
Ablatio Wörtl. übersetzt: Abheben. Bedeutet die operative Entfernung von Gewebe, meist verwendet bei der operativen Entfernung einer Brust bei Brustkrebs.
Adenokarzinom Bösartige Krebsgeschwulst, die von drüsenbildenden Körpergeweben ausgeht. Findet sich hauptsächlich im Bereich des Magen-Darm-Traktes, kann aber auch an anderen Organen wie z.B. der Lunge auftreten.
Adjuvant Unterstützend, ergänzend.
Adjuvante Therapie Ergänzende Therapie nach vollständiger Entfernung eines Tumors. Bezieht sich im allgemeinen auf eine Chemo- oder Strahlentherapie, die die Verhinderung eines Rückfalls zum Ziel haben.
ALL Abkürzung für akute lymphatische Leukämie, dem häufigsten Blutkrebs des Kindesalters. Spricht gut auf Chemotherapie an und hat deshalb meist eine gute Prognose.
Alopezie Teilweiser oder vollständiger Haarausfall. Ist eine häufige Nebenwirkung nach Chemotherapie oder bei Bestrahlung im Kopfbereich.
AML Abkürzung für akute myeloische Leukämie. Bezeichnet eine häufige Blutkrebsform im Erwachsenenalter. Spricht auf Chemotherapie an, die Prognose ist dennoch schlechter als bei Leukämien im Kindesalter.
Analgetikum Schmerzmittel.
Anämie Blutarmut. Findet sich häufig bei Krebserkrankungen und im Rahmen einer Chemotherapie, bei der die roten Blutkörperchen zugrunde gehen können.
Anamnese Krankheitsvorgeschichte. Der Arzt fragt nach Art, Beginn und Verlauf der Beschwerden, um die Diagnose stellen zu können.
Anastomose Operative Verbindung von zwei Körperteilen. Z. B. werden nach Entfernung von Darmabschnitten die verbleibenden Enden wieder aneinander genäht.
Angiogenese Blutgefäßneubildung. Bösartige Geschwülste neigen zu Gefäßneubildungen, da sie für ihr Wachstum mehr nährstoff- und sauerstoffreiches Blut benötigen.
Angiographie Darstellung von Gefäßen im Röntgenbild nach Einspritzen von Kontrastmittel. Damit kann man auch die Gefäße einer Krebsgeschwulst vor der Operation darstellen.
Ansprechrate Prozentualer Anteil der Patienten, bei denen sich die Erkrankung durch eine bestimmte Behandlung zurückbildet.
Antibiotikum Medikament, das Bakterien abtötet bzw. ihre Vermehrung verhindert. Antibiotika haben keine Wirkung auf Viren.
Antiemetikum Mittel gegen Übelkeit und Brechreiz, das u.a. zur Bekämpfung des Erbrechens bei Chemotherapie gegeben wird.
Antikörper (Eiweiß-) Bestandteile des körpereigenen Abwehrsystems; Antikörper binden fremde und körpereigene Stoffe wie z.B. Giftstoffe und Viren und machen sie unschädlich.
Anus praeter Künstlicher Darmausgang durch die Bauchhaut. Kann erforderlich sein, wenn nach Entfernung eines nahe am After gelegenen Tumors eine direkte Verbindung der Darmenden nicht mehr möglich ist.
Astrozytom Gehirntumor, der von Stützzellen im zentralen Nervensystem, den sogenannten Astrozyten, ausgeht. Meist bösartige Krebsgeschwulst, die aufgrund ihrer Lage im Gehirn schwer vollständig zu entfernen ist.
Aszites Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle; kann z.B. bei Tumorbefall des Bauchfells auftreten.
Asymptomatisch Ohne Symptome. Krebsleiden verlaufen oft lange symptomlos und werden deshalb meist zu spät erkannt.
Auflichtmikroskop Lupenähnliches Gerät mit einer 10-fachen Vergrößerung zur Untersuchung von Muttermalen auf Form, Größe und Unregelmäßigkeiten. Wird zur Abklärung von verdächtigen Hautarealen auf Hautkrebs angewendet.
Autolog Aus dem griechischen "autos" = selbst aus dem Körper entstanden, nicht von außen eingebracht. Z.B. bei Knochenmarkstransplantation, wenn dem Betroffenen eigenes Knochenmark übertrgen wird.
Axillar Zur Achselhöhle gehörend oder in der Achselhöhle gelegen. Wird meist verwendet im Zusammenhang mit Lymphknoten in der Achsel, die bei Brustkrebs mitbefallen sein können.
A