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Glossar

B
Basaliom Häufigste Form von Hautkrebs, der sich aus Zellen der Oberhaut (Basalzellen) entwickelt. Das Basaliom gehört zu den Hauttumoren mit günstiger Prognose, da er fast nie Tochtergeschwülste entwickelt.
Beckenkamm Oberrand des Beckenknochens. Aus dem Beckenkamm kann man mit einer Stanze Knochenmark (Ort der Blutbildung) gewinnen, das auf Blutkrebszellen hin untersucht wird.
Behandlungszyklus Zeitraum, während dem eine Chemotherapie stattfindet und die darauf folgende therapiefreie Zeit. Meist ein Zeitraum von 3-4 Wochen.
Benigne Gutartig. Gutartige Tumoren wachsen nicht in Nachbargewebe ein, sondern verdrängen es nur und bilden keine Tochtergeschwülste.
Bildgebende Verfahren Untersuchungsmethoden, die Bilder vom Körperinnern erzeugen wie Röntgen, Computertomographie, Kernspintomographie, Ultraschalluntersuchung, Knochenszintigraphie u.a.
Biologische Tumortherapie Behandlung des Krebses mit pflanzlichen Medikamenten und anderen Verfahren, die wissenschaftlich nicht anerkannt sind. Diese sanfte Methode ist überwiegend nebenwirkungsfrei.
Biopsie Entnahme kleiner Gewebsproben für eine feingewebliche Untersuchung mit dem Mikroskop. Nach mehrfacher Vergrößerung wird das Gewebe auf Krebszellen und andere Auffälligkeiten hin untersucht.
Blutbild Untersuchung der Zusammensetzung der Blutzellen nach Art und Anzahl. Gibt Hinweise auf entzündliche Prozesse, Krebsleiden, Mangelerscheinungen u.a.
Blut-Hirn-Schranke Nicht jede Substanz kann vom Blut direkt ins Hirngewebe gelangen, da diese körpereigene Schutzeinrichtung ein Passieren bestimmter schädlicher Stoffe verhindert. Die Blut-Hirn-Schranke kann bei Gehirntumoren durchbrochen sein.
Blutsenkungs- geschwindigkeit Abk. BSG. Die festen Bestandteile des Blutes setzten sich infolge ihres Gewichtes in einem stehenden Röhrchen vom flüssigen Anteil des Blutes nach unten ab. Läßt man Blut 1 Stunde in einem senkrechten Gefäß stehen, kann man anhand einer Skala ablesen, wie weit sich die festen Bestandteile abgesetzt haben. Die BSG ist bei verschiedenen Erkrankungen erhöht wie z.B. bei Entzündungen, Rheuma oder Krebserkrankungen.
Bluttransfusion Übertragung von Blut nach größeren Blutverlusten, z.B. nach Unfällen, Operationen oder auch nach Chemotherapie.
Bösartig Bösartige Tumoren wachsen infiltrierend und zerstörend in andere Gewebe ein und können Tochtergeschwülste (Metastasen) in entfernten Körperregionen bilden.
Bougierung Aufdehnen von Engstellen z.B. in der Luftröhre, die durch das Einwachsen von Tumorgewebe entstanden sind.
Breslow-Index Benannt nach dem Hautarzt Breslow; gibt die Tumordicke, d.h. den Höhendurchmesser eines malignen Melanoms an. Der Breslow-Index ist ein entscheidender Faktor für die Prognose.
Bronchialkarzinom Lungenkrebs. Häufigste bösartige Geschwulst des Mannes. Einer der wichtigsten Risikofaktoren für Lungenkrebs ist das Rauchen.
Bronchoskopie Untersuchung der großen und kleinen Bronchien mit einem biegsamen, röhrenförmigen, optischen Instrument, dem sogenannten Bronchoskop. Bei dieser Untersuchung können Gewebswucherungen erkannt und kleine Proben zur feingeweblichen Untersuchung entnommen werden.
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