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Patienteninformationen - Links und Glossar - Glossar

Glossar

P
Pädiatrie Kinderheilkunde
palliative Therapie Therapie zur Linderung von Symptomen oder zur Verhütung von Komplikationen bei unheilbaren Krebserkrankungen.
Pankreas Bauchspeicheldrüse.
Pankreaskarzinom Bösartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse, der aufgrund fehlender Symptome nahezu immer zu spät erkannt wird und deshalb eine sehr schlechte Prognose hat.
Pankreatektomie Operative Entfernung der Bauchspeicheldrüse.
Paraneoplastisches Syndrom Allgemeine Krankheitssymptome im Rahmen einer Krebserkrankung, die nicht unmittelbar vom Tumor, sondern durch Substanzen wie z.B. Hormone hervorgerufen werden, die die Tumorzellen absondern.
Paraproteine Spezielle Eiweiße, die bei einer bestimmten Form von Lymphkrebs (Plasmozytom) vermehrt produziert werden.
Parenteral Zufuhr von Medikamenten o.a. unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes, z.B. durch Infusion ins Blut.
Pathologe Speziell ausgebildeter Arzt, der sowohl die grobe als auch die feingewebliche Untersuchung von Körpergeweben durchführt. Der Pathologe stellt bei der Obduktion durch Untersuchung des gesamten Körpers die Todesursache fest.
Pathologisch Krankhaft.
Perforation Durchbruch eines Organes.
PET Gebräuchliche Abkürzung für Positronen-Emissions-Tomographie.
Phaeochromozytom Meist gutartiger Tumor des Nebennierenmarks, der Adrenalin produzieren kann. Aufgrund des gesteigerten Adrenalin-Spiegels treten als erste Symptome der Erkrankung meist Herzrasen und Bluthochdruck auf.
Plasmozytom Bösartiger Lymphzelltumor, der zu einer Zerstörung von Knochen (meist Wirbelsäule, Rippen, Schädel) führt.
Plattenepithel Gewebe der Haut, das aus flachen Zellen besteht.
Platten-
epithelkarzinom
Bösartiger Krebs, der Haut und Schleimhäute (z.B. Mund, Bronchien, Scheide) befallen kann.
Pleura Rippenfell.
Pleuraerguss Ansammlung von Flüssigkeit im Bereich des Rippenfells. Kann ein Begleitsymptom bei Lungenkrebs sein.
Polypen Gutartige, pilzförmige Wucherungen auf Schleimhäuten. Finden sich häufig im Magen-Darm-Trakt oder aber in der Nase. Polypen können zu Krebs entarten und sollten deshalb entfernt werden.
Positronen-Emissions-Tomographie Untersuchungsverfahren mit Schnittbilddarstellung des Körpers. Mit Hilfe von radioaktiv markierten Stoffen, bei deren Zerfall positiv geladene Elementarteilchen (Positronen) entstehen, werden Stoffwechselabläufe sichtbar gemacht, z. B. ein erhöhter Zuckerstoffwechsel von bösartigen Tumoren und ihren Tochtergeschwülsten.
Prädisponierend Faktoren, die die Entstehung einer Krankheit begünstigen.
Präkanzerose Gewebsveränderung, die eine unmittelbare Krebsvorstufe darstellt.
Prävention Vorbeugung einer Krankheit durch verschiedene Maßnahmen.
Primärtumor Zuerst entstandener Tumor; im Gegensatz zu Tochtergeschwülsten (Metastasen).
Progesteron Weibliches Sexualhormon, das an der Regulation nahezu aller weiblichen Fortpflanzungsorgane beteiligt ist.
Progression, progredient Fortschreiten der Erkrankung.
Proliferation Vermehrung von Zellen oder Gewebe.
Prostatakarzinom Krebs der Vorsteherdrüse. Findet sich meist bei älteren Männern und zeichnet sich durch sehr langsames Wachstum und eine gute Prognose aus.
PSA Abkürzung für „Prostata-spezifisches Antigen“. Gehört zur Gruppe der Tumormarker, die sich im Blut finden. Sie dienen vor allem der Diagnostik und Verlauskontrolle einer Krebserkrankung.
pTNM Klassifikation einer Krebserkrankung nach Begutachtung von Tumorgewebe durch den Pathologen. Dabei steht pT für Primärtumor, N für Nodus (Lymphknoten) und M für Metastasen.
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