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Antiemese-Online - Übelkeit & Erbrechen - Prinzip der Chemotherapie

Prinzip der Chemotherapie

InfusionZytostatika: Zellgifte im Kampf gegen Krebs

 

Unter einer Chemotherapie versteht man die Behandlung von Krebserkrankungen mit Medikamenten. Bei den Medikamenten handelt es sich um Zellgifte, so genannte Zytostatika. Diese wirken auf Zellen, die sich schnell teilen. Kennzeichen von Krebszellen ist eben diese häufige Zellteilung, die zu einem raschen Wachstum und damit Wuchern bösartiger Zellen führt. Durch Fehler in der Erbsubstanz aufgrund einer Veranlagung oder durch äußere Einflüsse kann es zu einem solchen unkontrollierten Wachstum kommen: Eine Geschwulst – ein so genannter Tumor – entsteht.

 

Das Chemotherapieschema

 

Die einzelnen Krebsmedikamente wirken zu unterschiedlichen Zeitpunkten hemmend auf die Zellteilung ein – und sie unterscheiden sich in ihren Angriffspunkten bei der Zellteilung. Deshalb kann es sinnvoll sein, mehrere Zytostatika zu kombinieren – sie ergänzen sich dann in ihrer Wirkung. Die Kombination mehrerer Zytostatika nennt man ein Chemotherapie-Schema.

 

Erwünschte Wirkungen und Nebenwirkungen

 

Krebsmedikamente hemmen alle Zellen, die sich rasch teilen, in ihrem Wachstum. Damit schädigen sie aber auch gesunde Zellen. Dies sind beispielsweise Haarwurzel- oder Keimdrüsenzellen. So kann es zu Haarausfall oder Unfruchtbarkeit kommen.

 

Übelkeit und Erbrechen treten häufig als Nebenwirkung auf und beeinträchtigen besonders die Lebensqualität der Patienten. Unbehandelt kann Chemotherapie-bedingte Übelkeit und Erbrechen auch schwere gesundheitliche Folgen haben.

 

Weiterführende Informationen

 

onkologie2016.de Chemotherapie und Molekulare Therapie