Was kann ich selbst tun?
Tipps zum Thema Entspannung
- Versuchen Sie, sich am Tag der Chemotherapie möglichst zu entspannen.
Vielleicht hilft Ihnen Ihre Lieblingsmusik.
- Geben Sie Zitronengrasöl oder Lavendelöl in eine Duftlampe.
Vielleicht helfen Ihnen Meditation oder Yoga zur Ruhe zu kommen.
- Beim Autogenen Training wird der Körper durch das bewusste Spüren
von Schwere, Wärme, Atmung und Herztätigkeit entspannt.
- Bei der Progressiven Muskelrelaxation werden nacheinander verschiedene
Muskelgruppen angespannt und wieder entspannt. Anfangs dauert
eine solche Übung etwa
30 Minuten, später kann die Übungszeit durch gleichzeitiges Anspannen
mehrerer Muskelgruppen verkürzt werden. Die Methode lässt sich
durch Kurse erlernen, aber auch per CD, DVD oder Videokassette.
- Probieren Sie aus, ob Ihnen eine Maltherapie gut tut. Sie sollen
dabei keine Kunstwerke zustande bringen, sondern sich wohlfühlen und entspannen. Manche
Menschen können auf diese Weise ihre Erlebnisse besser verarbeiten.
- Gehen Sie viel an die frische Luft.
- Meiden Sie Stress, Alkohol und Nikotin.
Begleitende Maßnahmen
- Sorgen Sie bewusst für Ablenkung.
- Stellen Sie sich Ihre persönlichen Ziele, beispielsweise für Ihre
Partnerschaft oder Aktivitäten, die Sie planen, möglichst
bildlich vor.
- Ziehen Sie sich nicht vor Ihren Angehörigen und Freunden zurück.
Planen Sie lieber Spaziergänge oder Gespräche oder sehen Sie sich
zusammen einen schönen Film an.
-
Planen Sie für die Zeit nach der Chemotherapie etwas Angenehmes,
vielleicht einen kleinen Ausflug oder gar einen Urlaub.
- Überdenken Sie Ihr bisheriges Leben, finden Sie heraus, was gut für
Sie selbst ist und setzen Sie, falls möglich, neue Prioritäten. So
können Sie Ihrer Erkrankung vielleicht wenigstens ein bisschen
Sinn abgewinnen.
- Ob Ihnen Akupunktur, Akupressur, Massagen, Verhaltens- bzw.
Psychotherapie ergänzend bei der Vermeidung von Chemotherapie-bedingtem Erbrechen
helfen, finden Sie am besten durch Probieren heraus.