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Antiemese-Online - Übelkeit & Erbrechen - Erbrechen: Grundlagen - Folgen

Folgen des Chemotherapie-bedingten Erbrechens

Gefährliche Folge: Therapieabbruch

 

Das Chemotherapie-bedingte Erbrechen beeinträchtigt nicht nur Gesundheit und Lebensqualität der betroffenen Patienten, sondern kann auch zum Therapieabbruch führen. Dadurch kann die Chemotherapie nicht optimal wirken. Der Krebs kann sich weiter im Körper ausbreiten und lebenswichtige Organe befallen. Dies bedeutet eine verkürzte Lebenserwartung.

 

Körperliche Folgen: belastend bis bedrohlich

 

Unkontrolliertes oder anhaltendes Erbrechen kann die Gesundheit erheblich schädigen. Es kann zur Austrocknung und zu Veränderungen des Mineralstoffhaushalts des Körpers und zu niedrigem Blutdruck mit Kreislaufzusammenbruch kommen. In besonders schweren Fällen können Herz, Nieren und Lungen geschädigt werden. Bedrohliche Herzrhythmusstörungen sind eine mögliche Folge des Verlustes von Salzen. Die Muskeln können sich verkrampfen. Ein starker Würgereiz führt manchmal sogar zu Rippenbrüchen. Missempfindungen und Unruhe, Müdigkeit, Benommenheit, Antriebslosigkeit, Angst und Verwirrung können dem Patienten zu schaffen machen. Der Mageninhalt reizt Speiseröhre und Rachenraum – Entzündungen sind die Folge. Im Bereich des Magens kann es zu Verletzungen und zu Geschwüren kommen. Der Zahnschmelz wird durch die Säure angegriffen. Kommt es zu einer Mangelernährung, kann dies sogar die Lebenserwartung des Patienten vermindern.

 

Eingeschränkte Lebensqualität

 

Die körperlichen und seelischen Auswirkungen des Erbrechens beeinträchtigen viele Patienten sehr. Manche Patienten müssen wegen der belastenden Folgen länger im Krankenhaus überwacht werden oder sie müssen bereits vor dem nächsten vereinbarten Termin erneut ins Krankenhaus. Dies lässt sich durch eine rechtzeitige ausreichende vorbeugende Medikamentengabe meist verhindern.

 

Eine frühe Vorbeugung vor Chemotherapie-bedingtem Erbrechen ist äußerst wichtig, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden.